Kreativität in der Hippi-Bucht – Reisebericht & Einzigartige Handmade Schilder!

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Kreativität in der Hippi-Bucht!

Ein weiteres „must have“, welches den grauen Alltag blumiger macht, zum Träumen einlädt und Nachdenken anregt sind handgemachte Schilder. Ob im Auto, Wohnwagen, Zirkuswagen, Camper, Garten oder für das traute Heim selbst, es sind für den Einsatz keine Grenzen gesetzt… Ich kann ja persönlich gar nicht genug von bezaubernden Schildern bekommen, neben selbst gemachten Schildern habe ich aber auch so einige zumindest selbst gekaufte.
Die Idee Schilder einfach, bezaubernd und individuell selbst herzustellen entstand auf unserer letzten Reise. Wir waren bereits im Süden von Portugal angekommen

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und suchten eine Bucht, wo es ordentlich swell gibt. An der Westküste, auch um Sagres herum ging leider nicht viel sodass wir nach einem kleinen Abstecher im hiesigen Surfshop weiterreisen wollten. Im Surfshop entstand schnell eine nette Plauderei und auf Nachfragen nach eventuellen Geheimspots und dem anstehenden Jahreswechsel, erhielten wir schließlich unseren gewünschten Geheimtipp.

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Nach einem hervorragenden Essen machten wir uns auf den Weg nach Barranco, einer Hippie-Bucht, welche uns mehr als nur fesseln sollte. Ziemlich abgelegen, kein Internet, kein Telefon nur Natur, Felsen, Höhlen, Wiesen, ein Strand, das Meer und jede Menge Hippies… Als wir ankamen und ich die liebevollen Dekoelemente entdeckte, den selbstgebauten Pizzaoffen und das „Angelboot“, die unglaublich low budget gepimmten Mobile, die individuell bezaubernden Menschen dachte ich mir „… was für ein Paradies auf Erden…“ und hatte Herzchen in den Augen.

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Die Bucht saugte uns auf, wir lebten im Hier und Jetzt und blieben eine ganze Weile dort. Da dieser Ort von so viel inspirierenden Menschen belebt wird und Kreativität überall in der Luft hängt sowie an jeder Ecke anzutreffen ist, konnte es gar nicht anders laufen als sich selbst der kreativen Ader mit vollem Herzen hinzugeben.

Ein wirklich warmer sonniger Nachmittag… Nach einer Runde mit dem Wellen spielen machten wir es uns zwischen unseren Karren gemütlich. Ich lag auf meinem indischen Teppich rum und begann mit Naturmaterialien zu basteln, mein Freund spielte vor dem Teppich Diabolo und faszinierte den Publikumsverkehr, ein paar „Nachbarn“ kamen vorbei und wir teilten gegenseitig die gesammelten Erfahrungen…

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Unseren holländischen Kumpel, welchen wir erstmals in Peniche kennenlernten, trafen wir unglaublicher Weise in einer einsamen verlassenen Bucht wieder. Seit dem waren wir ein Team und entdecken gemeinsam die Welt. Genau dieser Kumpel fing an etwas handzuwerkeln, bearbeitete ein Stück Treibgut… Mein Interesse war geweckt und ich konnte nicht aufhören zu beobachten was er da treibt bis er schließlich eine Lupe herausholte, sein Werk fertig stellte und es uns schenkte!
Hier ein Geschenk von unserem Kumpel – Will von Wagon Surf! – und vielen lieben Dank für die tolle Idee!

Danke an Will von Wagon Surf <3

Was ist nun notwendig, was braucht ihr um selbst loszulegen? Es ist eigentlich ganz einfach:
Treibgut sammeln, nach Bedarf etwas schleifen und mit Farbe verschönern und dann geht es los mit der Geheimwaffe Lupe. Ein absolutes Muss ist die Sonne, denn sie muss scheinen damit die Lupe ihre Dienste leisten kann! Jetzt sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt, ob ein Spruch, als Hinweiszeichen, tolle Ornamente oder oder oder… Hilfreich ist es am Anfang an einem kleinen Probestück zu arbeiten, um erst einmal auszuprobieren, im welchen Winkel und Abstand du die Lupe halten musst. Ansonsten einfach loslegen und rumexperimentieren!

Wer den nächsten Strandspaziergang nicht mehr abwarten kann:

 

Have fun! – eure Maren

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